Bis zu 40.000 Unternehmen sollen betroffen sein – welche das sind
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(BBK) und das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) führen die Identifikation
und Registrierung der betroffenen Unternehmen bis spätestens 17. Juli 2026 durch.
Aus dem BSI-Gesetz (Cybersicherheit) folgen Pflichten für Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitenden
oder einem Jahresumsatz/einer Bilanzsumme von über 10 Mio. €. Betroffen sind 18 BranchenBSIG.
Aus dem KRITISDachG resultieren Pflichten für Unternehmen und Organisationen, die eine Versorgungsrelevanz
für mindestens 500.000 Personen haben. Aber auch kleinere Unternehmen können als kritisch eingestuft
werden. Hier sind 11 Branchen betroffenKRITISDachG.
Vorstände und Geschäftsführer haften persönlich
§ 20 KRITISDachGQuelle
nimmt Geschäftsleitungen direkt in die Pflicht: Resilienz-Maßnahmen müssen umgesetzt
und ihre Umsetzung organisatorisch sichergestellt werden. § 24 regelt die Bußgelder bei VerstößenQuelle.
Übersetzt heißt das: Wer nicht liefert, haftet.
Dazu gehören Prävention und physischer Schutz, Cybersicherheit, Reaktion auf Vorfälle, Wiederherstellung,
Meldepflichten und ein Notfallmanagement mit dokumentierten technischen Übungen.
Maßnahmenkataloge fordern redundante Kommunikation
Die Maßnahmenkataloge zur Einhaltung der Pflichten beziehen sich stets auch auf eine redundante
Vorhaltung und Beherrschung von Kommunikationsfähigkeiten – auch dann, wenn das Land von einem Blackout
betroffen ist oder sich im Verteidigungsfall befindet. Ein offener Kommunikationskanal und ein auch
unter schwierigsten Bedingungen zuverlässig funktionierendes System zum Austausch von Sprache, Text
und Bild sind entscheidend: für Meldepflichten, Zusammenarbeit von Behörden und KRITIS-Organisationen
sowie auch unternehmensintern.
Vielen ist nicht klar, wie sie redundant kommunizieren sollen
… wenn die Kommunikationsinfrastruktur infolge fehlender Energieversorgung ausfällt – wenn Internet,
Mobilfunk, Festnetz und Satelliten-Kommunikation für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Mobilfunk, Internet und Festnetz hängen an langen Versorgungsketten
… Rechenzentren, Vermittlungsstellen, Glasfaser-Knoten oder Antennenstandorte. Bei Stromausfall –
durch welches Krisenszenario auch immer herbeigeführt – brechen diese Kommunikationskanäle zusammen.
Auch Satelliten-Kommunikation gilt infolge der Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen oder von anderen
Ländern – wie etwa bei Star-Link – nicht länger als zuverlässig.
Emergency – Punkt-zu-Punkt
Garantierte Punkt-zu-Punkt-Kommunikation für Sprache, E-Mail, Text, Telemetrie und Dateitransfer
per Funk mit KRITIS-KOM emergency = PACTOR. Standard-Übertragungsverfahren für
Kurzwelle (HF) PACTOR in Kombination mit dem PXdragon PACTOR-Modem, griffbereit im Notfallkoffer.
Funktioniert garantiert ohne Mobilfunk, Internet oder Satellit, ist einfach zu bedienen, optional
verschlüsselbar und kann nicht gestört werden.
Contingency – Punkt-zu-N
Garantierte Punkt-zu-N-Kommunikation für Sprache, E-Mail, Text, Telemetrie und Dateitransfer
per Funk mit KRITIS-KOM contingency = LET. Wird als mobile Infrastruktur
aufgebaut – wie Mobilfunkmasten in Erdbebengebieten oder mobiler Funk (hier ist PACTOR schon von
Bedeutung). Es besteht weiterhin eine Abhängigkeit von kommerzieller Infrastruktur und externen
Partnern bzw. Unternehmen.
Hergestellt und angeboten von WiMo Antennen und Elektronik GmbH
Mit Sitz in der Südpfalz wurde die WiMo 1982 gegründet und ist heute einer der führenden Anbieter für
Funktechnik, Antennen und Zubehör in Europa. Das Unternehmen bietet eines der breitesten Sortimente
für Funkamateure sowie Lösungen für industrielle Funkanwendungen, Behörden, Hilfsorganisationen und
militärische Anwendungen weltweit. Zu den Kunden gehören auch Botschaften und diplomatische
Vertretungen.
Ein besonderer Fokus liegt nun auf ausfallsicheren und redundanten Kommunikationslösungen für KRITIS-
Betreiber und Organisationen im Katastrophenschutz im All-Gefahren-Szenario. Als mittelständisches
Unternehmen steht WiMo für hohe Verfügbarkeit, Flexibilität und zuverlässige Technik – einschließlich
eigener Entwicklungen „Made in Germany“.
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